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Mag. Verena Pührer: Psychologische Diagnostik bei Dyskalkulie

Was ist eine Dyskalkulie?

Einer meiner diagnostischen Schwerpunkte ist die Abklärung bei Verdacht auf Dyskalkulie, die auch als Rechenschwäche oder Rechenstörung bezeichnet wird.

Bei einer Dyskalkulie handelt es sich um eine Beeinträchtigung der allgemeinen Rechenfertigkeiten.

Eine Dyskalkulie ist nicht durch Lernrückstände, Versäumnisse im Schulstoff, unzureichendes Üben oder eine Intelligenzminderung zu erklären.

Ganz im Gegenteil, Kinder mit einer Dyskalkulie verfügen meist über ein sehr gutes intellektuelles Potential.



Dyskalkulie: Erste Anzeichen einer Rechenschwäche / Rechenstörung

Das regelmäßige, intensive Üben zu Hause bringt oft nur kurzzeitigen Erfolg und die erbrachten Schulleistungen in Mathematik entsprechen schließlich nicht dem investierten Lernaufwand.

Das Bearbeiten von Rechenaufgaben dauert unverhältnismäßig lange. Die Kinder versuchen, sich dem Erledigen der Mathematik-Hausaufgaben zu entziehen und reagieren beim Üben meist unwillig.



Dyskalkulie: Die psychologische Diagnostik verschafft Klarheit

Sind Sie unsicher, ob bei Ihrem Kind eine Rechenschwäche, Rechenstörung, Dyskalkulie vorliegt?

Erkennen Sie Ihr Kind in einigen dieser Merkmale wieder?


Typische Schwierigkeiten von Kindern mit Dyskalkulie:

  • Schwierigkeiten beim Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren und Dividieren
  • Probleme im Automatisieren der Grundrechnungsarten
  • Schwierigkeiten in Raumwahrnehmung
  • Probleme in der Raumorientierung
  • Schwierigkeiten in der Orientierung im Zahlenraum
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Durch die psychologische Diagnostik erhalten Sie Gewissheit, ob eine Dyskalkulie die Lernschwierigkeiten in Mathematik verursacht.



Diagnose Dyskalkulie - und dann?

Nach der klinisch-psychologischen Testung mit differential-diagnostischen Aspekten berate Sie über die für Ihr Kind passenden Förder- und Therapiemöglichkeiten.

Wird eine Dyskalkulie diagnostiziert, erfolgt der schulische Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit Schwierigkeiten beim Rechnenlernen nach den Richtlinien des Landesschulrats OÖ.



Mögliche Folgen einer unerkannten Rechenstörung

Weitere Lernschwierigkeiten und Schulprobleme:

Mathematische Inhalte kommen auch in anderen Schulfächern wie Sachunterricht, Chemie und Physik (Zeit-, Richtungsangaben, Abläufe und Abfolgen, Formeln, ...) vor.

Eine unerkannte Dyskalkulie kann ... mehr lesen

Überforderung des Kindes:

Die ständige Überlastung des Kindes im Lernbereich Mathematik kann eine psychische Verstimmung nach sich ziehen, die von Traurigkeit bis hin zu aggressiven Verhaltensweisen reichen mag.

Der Selbstwert leidet, ... mehr lesen



Dyskalkulie und Legasthenie in Kombination?

Eine Dyskalkulie kann entweder als Einzelproblematik, oder in Kombination mit einer Legasthenie auftreten. Mitunter ist sogar eine Legasthenie die alleinige Ursache für die Schwierigkeiten in Mathematik.

Die psychologische Diagnostik gibt Aufschluss, welche dieser Ursachen den Schulschwierigkeiten und Lernproblemen eines Kindes nun tatsächlich zugrunde liegt.

 

Gerne informiere ich Sie über die diagnostischen Möglichkeiten.

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